Monday, 26 March 2012

Wiederholen

How could I expect anyone else to give a shit?

Winter has ended.
Und wieder
war ich außer mir.
Und habe Sachen gesagt, die vielleicht einen Kern haben, der wiederum Ansätze und Absätze hat, die nicht besonders hoch sind, gerade so, dass mensch noch ganz gut damit gehen kann. Immerhin muss man sich fortbewegen, weiterentwickeln, etwas aus sich machen!
Und Stacheln und Spitzen, die hin und wieder tatsächlich weh tun.
Also Ansätze, die eventuell einen Viertel Liter Wahrheit enthalten, meiner Wahrheit, Sprudel!
Und wieder
habe ich ohne Schuhe getanzt.
Ohne Absätze. Und der Sekt und die Filme waren mir egal.
Und wieder
nach langer, langer Zeit habe ich es übertrieben.
An der Unterseite von Tischen lassen sich Dinge befestigen, mit Klebeband.
Und die Unterseiten von Tischen, oder auch manchmal von Klavieren in Burgruinen (aber das ist wirklich eine gänzlich andere Geschichte; die vom Schlamm und vom Abschminken und von der Liebe), sind nur dann wirklich die komfortable Variante, sind dann die attraktive Alternative, wenn sich die Welt nicht nur um sich selbst dreht, und auch nicht nur um die Sonne.
Und wieder
habe ich an die Elfriede gedacht, als ich geschrieben habe.
Und das erste Mal
habe ich mich auf die Staatsoper übergeben.
Es war fürchterlich.
Ein Ekel.
Wenn das wenigstens mit Intention passiert wäre.

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass sich manche Gewohnheiten, manche Muster, manche Strategien ganz schwer ändern, aufgeben, umdrehen lassen.
Und Abenteuer, das ist wahrscheinlich nur halb so abenteuerlich wie es sich anhört.
Aber Abenteuer, das kann auch darin bestehen sich 1 Monat lang in seiner Bleibe einzuschließen und die Welt Welt sein zu lassen. Oder sich nicht auf zeitliche, temporäre Konventionen einzulassen. Oder auf den blöden Baum zu klettern. Oder sein und ihr Mobiltelefon für eine gewisse Zeit, keine festgelegte, zu deaktivieren oder nicht zu beachten. Einfach wegzufahren ohne jemandem Bescheid zu sagen. Oder der Flohmarkt. Oder die große Liebe. HA!
Und meine geliebten Tellerränder, die vergoldeten, und meine verehrten Damen und Herren, und meine oft herangezogenen Boxen und auch die überhöhten Berge, wo so manche Dorfbewohner_innen angeblich nicht drüber schauen könnten, oder weiter. Die werden dann, nicht plötzlich, ganz langsam wie das müde Eichhörnchen, als Sache der Routine, des Alltags zu normalisierten Gegebenheiten. Zu Tatsachen, die sich nur widerlegen lassen, wenn dem Hamsterrad die Achse bricht.
Ein aufregendes Leben definiert sich wahrscheinlich durch Zustände der Erregung, des Erwachens, der Ergriffenheit, des Außersichgeratens.

mfg

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