sind eine von vielen Strategie, die ich mir zulege, um mich von der unablässig mit offenen Scheren werfenden Bedeutungslosigkeit zu befreien.
Es war ja scheinbar so, dass ich aufgehört habe Texte und Lieder zu schreiben, also Liedtexte und dazugehörige Arrangements, wobei ich an dieser Stelle nicht die Diskussion aufwerfen möchte, was denn wichtiger wäre, der Text oder die Musik - ich vermeide das, ich beantworte die Frage einfach: Beides. Ganz einfach.
Außerdem lässt sich das so nicht sagen, alles ist erleuchtet.
Aber eben aufgehört habe Lieder zu schreiben, als ich angefangen habe mit diesem Blog. Da hat sich die Gehirnaktivität in andere Bereiche verschoben, hat sie sich ein anderes Vokabular angeeignet.
Das war so mit 17, 18 Jahren.
Deshalb habe ich den Selbstversuch begonnen keine Blogs zu schreiben und keine schönen Buchstaben zu malen.
Ich habe gewonnen.
Denn, tatsächlich habe ich es geschafft aus einem Klavier, einem strombetriebenen, da ein Kabel anzuschließen, das in ein analoges Aufnahmegerät (Fostex, X-18 Multitracker, eine Schönheit) hinüberführt, das mit den Tasten PAUSE REC UND PLAY sozusagen im Wartezimmermodus aufzeichnet, aber auf kein Zeichenpapier - dafür ist eine Compact Cassette erforderlich - und von dort geht es weiter durch ein grasgrünes Kabel in einen Synthesizer mit Tasten, der ziemlich viele farbige blinkende Lichter hat. Da ist es immer noch nicht zu Ende, ein weiteres Klinkenkabel, das dann von einem Adapter, der das silberne Endstück von 6,35 auf 3,5mm verändert, Signale weitergibt und in ein digitales Aufnahmegerät hineinspricht. Dieses letzte Teil Kabel und Technik ist dann mit einem Computer verbunden. Erstaunlicherweise vernehme ich somit gleichzeitig durch die Hörer am Kopf Klavier, wie auch Synthesizer.
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das kann.
Für einen Moment fühle ich mich furchtbar wissend.
You could have it all.
Das ist fast so leicht wie Pizza holen.
mfg
synthetisch