Einmal, nachdem wir uns ganz viel gesagt hatten, im Vorraum mit den weißen doppelten Fenstern sitzend, da fiel mir ein, dass ja der Vorbesitzer meines Elternhauses ein Wurstfabrikant war, der sich vermutlich umgebracht hatte, nachdem seine Firma in Konkurs gegangen war. Seine Leiche wurde nie gefunden.
Verbindungselement und einziger Hinweis auf das tatsächliche Bestehen eines solchen Unternehmens, den ich stets mit Gedanken an diese Informationen verband, war ein ausgebleicht roter, großer Sonnenschirm. Er trug einen weißen Schriftzug, der sowohl Nachname wie auch Bezeichnung der Firma war und hatte weiße Fransen.
Relativ kurze Zeit nach dem Erwerb des Grundstücks, bei den Umbauarbeiten, als besagtes Haus adaptiert und umgebaut wurde, rechneten meine Eltern im Scherze damit, irgendwo die sterblichen Überreste dieser Geschichte zu finden.
Ich, persönlich, hielt mehrere Orte, die wie darauf zugeschnitten, wie dafür gemacht waren, um einen toten Körper verschwinden zu lassen, für sehr verdächtig.
Viele Jahre später, als ich selbst auf Besuch dort war, hatte ein Musiker die Idee einer Präsenz im mittlerweile zum Gästehaus transformierten Gebäude, wo er für eine Weile gewohnt hat; ohne an erster Stelle über die Geschichte zu wissen.
Es gab Schnaps für den Geist, alles ging besser.
In den Tagen, wo wir dort waren, gab es auch viel Gerede über Albträume und Alpträume.
# Leichen im Keller
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