Berufungsverfahren Professur Klasse Kunst und Fotografie
STAND DER DINGE 15. 06. 2011
Der Entschluss des Rektors steht fest.
Er hat sich GEGEN DIE ARGUMENTE UND ANLIEGEN DER STUDIERENDEN entschieden.
Bis zur Bekanntgabe der Ernennung Dr. Yair Martin Guttmanns wurde den Studierenden das GESPRÄCH VERWEIGERT. Unsere Befürchtungen sind eingetreten.
Schon zu Beginn des Berufungsverfahrens kristallisierte sich eine starke Position am IBK heraus, die jener der Studierenden entgegen läuft. Offensichtlich wurde Erstere nicht nur berücksichtigt, sondern gab auch den Ausschlag in der Entscheidungsfindung des Rektors. Eine Terminverschiebung aufgrund der sorgfältigen Konsensfindung innerhalb der Fotoklasse führte zur Gesprächsverweigerung seitens des Rektors. Daraufhin wurde von Studierendenseite mehrfach der Versuch unternommen, sich Gehör zu verschaffen, unter anderem mit der großflächigen Plakataktion in allen drei Institutsgebäuden. Unsere Plakate und Flyer wurden bereits am frühen Morgen des folgenden Tages vollständig beseitigt. Damit wurde offenbar versucht, diese Meinungsäußerung ungeschehen zu machen.
Wir sehen diese ORGANISIERTE, RESTLOSE ENTFERNUNG ALS AKT DER ZENSUR
UNSERER MEINUNG und damit als weiteres Zeichen der antidemokratischen und respektlosen Einstellung des Rektors uns gegenüber.
DAS ÜBERGEHEN der Interessen und Forderungen VON STUDIERENDEN IST KEIN EINZELFALL AN DER AKADEMIE, was zahlreiche bestärkende Rückmeldungen und Solidarisierungserklärungen von Kommiliton_innen und Lehrenden verschiedener Institute zeigen. Lasst uns gemeinsam über Lösungen und mögliche Veränderung universitärer Strukturen nachdenken.
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