Die Welt vor ihrem Ende inventarisieren
Eine schriftliche Niederlage.
In diesem Unterfangen, Bestände zu verzeichnen und Werte, Schulden und Stücke aufzuführen,
in dieser Absicht der Welt auf den Grund zu gehen,
dieser Resolution folgend,
nicht selbst auf Grund zu laufen,
zu Bruch zu gehen,
wie so oft -
und so wie sich der Krug zum Brunnen verhält,
oder der Sand
zur Zeit.
Es ist ein Akt des Balance Haltens und Los Lassens,
und des sich blaue Flecken Holens,
in diesem Konstrukt, es hat Propeller und Federn,
es nimmt sich manchmal zu ernst und zwinkert dann mit den Augen,
und darin den Grund zu unterlaufen,
zu maneuvrieren in fahlem Licht und auf weitem Feld,
dorthin, wo sich Luken auftun, im Material.
Schmale, verzweigte Kanäle machen den Gedanken das Reisen schwer,
tote Enden umschiffen,
beblätterte Zweige schieben beiseite,
in Mengen und Mengen von Inseln und Bergen,
die Wände ragen
auf
mehreren Seiten
spiegelt es sich versilbert,
wertlos und frei auf der Oberfläche,
wobei nicht klargestellt wird, wie weit der Fall darunter tief ist;
die Luft hängt zwischen den Felsen.
Im nächsten Moment brettert ebendiese gezimmerte Kiste, bestehend aus Fragen und Fegefeuer, in der sitzend das Vorhaben, im Zuge dessen nichts nass wird im Regen, nur nichts anbrennen lassen, im Gerenne der Geschichte auch nichts trocken wird in der Form,
weiter, weiter!
Ich lehnte mich aus dem Fenster.
Ich spähte über den Rand.
Im Fahrtwind, die Unterseiten von Dingen offenzulegen, zu häuten, zu tranchieren -
Gerade so tief, dass ich die Unterseiten von Tischen sehen kann, durch den Schnitt, dort wo angenehmerweise die Füße abgestellt werden können, wie bei Barhockern, diese gerundeten Metallstreben.
Und dann von unten eben sehe, dass die beinahe kreisförmige Marmorplatte schmuck montiert ist.
Gesehen habe ich, dass Leben nichts mehr ist, als das.
Und hin und wieder fliegen mir Momente zu, die sind wirklich und schön, es singt französisch, es lässt sich
in sich ruhen und eine Kopie lesen (die selbst kopiert und pastiert wurde) und es geht sich aus, in der Sprache von sich abzulenken, wie nur was.
Was ich bei der Gratwanderung nach links werfe ins Geröll, nach rechts werfe ins Gestrüpp, geheim halte und preisgebe, wo ich beginne und wo ich aufhöre, damit es keine Landkarte meiner Seele, meines Innenlebens als Schatten wirft, das Original, das Gejagte, Gesammelte.
Die Welt und ihre Bedeutung zu destillieren,
in Reagenzgläser zu füllen, zu vergären, zu verkorken,
wie Wein wie Essig,
methodisch Formate ausfindig machen,
wie sie gelungen barrierelos gemacht werden könnte.
Das kann in keiner Sprache passieren,
die basiert auf Verständnis,
das kann auf keinen Bildern basieren,
die müssten gesichtet werden,
da kann kein Maßstab angelegt werden,
die messen nach Herkunft und zweierlei
das kann auf keine Waagschale gelegt werden,
die kann es nicht fassen.
Und wahrscheinlich ist es zu vermessen zu behaupten,
mit den Fakten auf dem Tisch,
auf der einen Seite,
die abgewogen wurden,
gegen die Vorstellung auf der anderen,
dass ich ein Inventar erstellt hätte.