Was sich nicht als Literatur versteht
Das versteht auch sonst keine_r.
Und dann überlege ich mir, was zum Beispiel in den nächsten 9 Jahren passieren soll,
passieren wird,
vorbeigeht.
Eine Wiederholung, eine Iteration von dem, was in den letzten 3 Jahren passiert ist?
Dann wäre ich 30
und wahrscheinlich noch genauso präpotent, überheblich und altklug wie heute.
Und hätte in der Zwischenzeit alle meine Thesen noch mal über den Haufen geworfen,
viele Male
die Nadel im Heuhaufen gesucht und nicht gefunden,
die Scherben aufgekehrt, entsorgt, mich gesorgt um den ökologischen Fußabdruck,
einen Haufen Scheiße (mehr) angestellt
und mein Bindegewebe würde nicht mehr ganz so frisch aussehen.
Dazwischen werde ich wahrscheinlich viele Punkte und Kreuzungen und Momente haben,
auf die ich vielleicht als markant in meiner fortschreitenden Entwicklung zurücksehen werde,
als Basislager.
Und dann denken - wie ich dies und jenes nie hätte verstehen können ohne solchem und welchem.
Ich warte flehend auf den Moment, wo ich mich damit abfinde, dass es nicht mehr gibt als das.
Im angenehmsten und im beunruhigendsten Sinne.
Darum geht's doch, oder?
Für immer dein, die Hoffnung.
Vor kurzem habe ich den lebenden Beweis kennen gelernt, dass Wien ein Dorf ist.
Nicht nur behauptet, dass es den gäbe.
Und gleichzeitig fühle ich mich selbst so, als ob ich als wandelndes Lexikon und als wankendes Kompendium -
genug der Bewegung,
ich suche Zerstreuung,
gefüllt werde;
wie eine Gans.
Und anderswo, da erniedrigen sich genauso Höhen und Untiefen von Menschheiten.
nicht erst neulich.
mfg
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