Sunday, 1 January 2012

There aint no way.

Ich werde nichts über Hasenkostüme erzählen.
Begonnen hat die Geschichte, wo ich mit einem Koffer bei der Psychiatrie angekommen bin. Dieser Koffer ist übrigens mein neuster Lieblingsbesitz.
Er hat 7 verschiedene Innentaschen, sogar eine gepolsterte für Computer; auf der Rückseite befindet sich ein Zippverschluss, der, wenn geöffnet, diesen Koffer in einen Rucksack verwandelt. Außerdem ist er weder grün noch lila, sondern schlicht schwarz und grau und an der Außenseite lässt sich ein weiterer kleiner Rucksack befestigen, der irgendwie nicht wirklich nützlich, aber dafür vorhanden ist! Für einen Tag möchte ich Vertreter sein und den bewerben. Höchstens.
Zuallererst wurde ich gefragt, ob ich da gleich einziehen würde, was ich trotz ausgesprochen schickem Jugenstil interior design nicht getan habe.
Es gab ja den lieben langen Tag nichts zu tun - also nichts, was sich nicht vor mir herschieben ließe wie Schnee vor einer Räumungsmaschine, bis ich es in nächtelanger Kleinstarbeit erledigen würde - daher war ich wirklich vorbereitet.
Die Nummer 16 bietet jedenfalls einen unvergleichbaren Blick, 1.00.000 Feuerwerk/sec. mit entsprechender Geräuschkulisse. Dort, am Dach, sieht man wie das Geld sich in Funken auflöst.
Und wie arg der Schall manchmal verzögert ankommt.
Nächstes Jahr wird es einen Tisch geben und Spitzendeckchen.
Da legt sich dann dieser Nebelschleier über die Stadt und bei geöffnetem Fenster wird es nur noch verrauchter.
Später nach einem querliegenden Taxi gab es dann Kerzen zu essen.
Und eine Porzellankatze.
Die Reste, die ausgesehen haben wie Kokosraspel, habe ich heute morgen vom Boden gekratzt, von dem man essen könnte.
Die Katze hat überlebt, so auch das Zebra.

mfg

truly yours
in tonic.
Sadness is my boyfriend.