Monday, 23 January 2012

Molton

Sie passt sich ihrem farblichen Hintergrund an.
Die Jacke und die Weste und der Schal,
der Vorhang, das Tischtuch und die Tasse,
ist manches im Vorder manches im Hintergrund.
Als hätte sies gewusst.
Die knarrende Treppe.
Die Decke ist bemalt.

Zeitsprung.
Dort, wo die Schilfrohre heraushängen,
dort, wo die Wand durchgebrochen ist,
durchbrochen wurde,
da ist sie nicht mehr bemalt, die Wand.
Wenig floral, mehr beige.
Und, nach der Wende,
wo der Raum nicht mehr oben und unten, sondern links und rechts war,
da war die Decke eben auch mehr Wand als sonstwas.
Und das wandelnde Desaster,
das zieht sich seinen Schal zurecht um den Hals,
nicht wie eine Schlinge.

Es klingt zeternd, lautstark.
Es klingt visionär, anachronistisch.
Und nicht ganz gesund,
der Geist.
Laustark, wie lauwarm.

Der immense Output gleicht das aus; verähnelt.